Die Lehre des Menschen Teil 2

In dem zweiten Teil des Artikels setzt Richard Friesen seine theologische Betrachtung des Menschen fort und widmet sich der Sündenlehre. Ausgehend von Prediger 7,29 erklärt er, wie der ursprünglich aufrichtig geschaffene Mensch in Sünde fiel und welche weitreichenden Konsequenzen dies hatte.
Der Artikel beleuchtet den Sündenfall, die Natur der Sünde und die vollständige Verdorbenheit des Menschen aus biblischer Perspektive. Friesen zeigt, wie durch Adams Ungehorsam die Sünde in die Welt kam und wie seither jeder Mensch als Sklave der Sünde geboren wird – unfähig, sich selbst zu retten.
Trotz dieser ernüchternden Diagnose endet der Beitrag hoffnungsvoll: Gott selbst hat einen Ausweg geschaffen. Durch das Opfer Jesu Christi, des makellosen Lammes, kann die Schuld des Menschen bedeckt werden – ein Thema, das in der nächsten Ausgabe vertieft wird.
Die Liebe Gottes

In Jesaja 43,4 begegnen wir drei wesentlichen Aspekten der Liebe Gottes: Sie ist bedingungslos, überschwänglich und aufopfernd. Gott liebte sein Volk Israel trotz ihrer Abtrünnigkeit – und liebt auch uns nicht wegen unserer Verdienste, sondern aus freier Gnade.
Er bezeichnet sein Volk als „teuer“ und „wertvoll“, Worte, die höchste Wertschätzung ausdrücken. Wenn du durch den Glauben zu seinem Volk gehörst, darfst du wissen: In Gottes Augen bist du von unermesslichem Wert.
Den Höhepunkt seiner aufopfernden Liebe zeigt Gott darin, dass er seinen eigenen Sohn hingab – das Kostbarste, was er besaß. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab…“ (Johannes 3,16).
Entdecke in dieser Andacht von Pastor Richard Friesen, wie sehr du von Gott geliebt bist und was das für dein Leben bedeutet.