“Allein, siehe, dies habe ich gefunden, dass Gott den Menschen aufrichtig geschaffen hat; sie aber haben viele Ränke gesucht.” (Prediger 7,29)
Wir lernten bereits in der letzten Ausgabe, wie wunderbar und einzigartig der Mensch geschaffen wurde. Wir konnten sehen, was es heißt, dass der Mensch in dem Bildnis Gottes geschaffen ist. Außerdem haben wir gelernt, wie das Wesen des Menschen ist und welche Aufgabe Gott dem Menschen auf dieser Erde gegeben hat. In alledem konnten wir sehen, welche Vorrangstellung der Mensch in der Schöpfung hat. Er ist die Krone der Schöpfung.
Die Bibel lehrt uns auch, dass Gott den Menschen aufrichtig geschaffen hat, das heißt: Er hat ihn sündlos geschaffen. Die ersten Menschen, Adam und Eva, waren ohne Sünde; sie waren rein, heilig und aufrichtig. Das bedeutet: Sie lebten in vollkommener Übereinstimmung mit dem Willen und dem Wesen Gottes. Ihr Herz war aufrichtig vor Gott; sie liebten Gott und lebten in vollkommener Harmonie mit Ihm und Seinen Geboten. Dies wiederum hatte zur Folge, dass Gott uneingeschränkte Gemeinschaft und eine persönliche Beziehung zu den ersten Menschen pflegte.
Bedauerlicherweise sollte der Mensch nicht immer in diesem sündlosen Zustand und in diesem harmonischen Verhältnis zu Gott bleiben. Der Mensch war zwar sündlos und gut geschaffen, aber er war wandelbar gut, das heißt: Er hatte die Möglichkeit, sich dafür zu entscheiden, dem Willen Gottes zu gehorchen oder ungehorsam zu sein. Doch, obwohl Gott den Menschen aufrichtig geschaffen hatte, suchte der Mensch viele Ränke; mit anderen Worten: Der Mensch entschied sich, die Gebote Gottes zu übertreten, in Sünde zu fallen, gegen Gott zu rebellieren und sich selbst und alle seine Nachkommen in den Ruin und den ewigen Tod zu stürzen. Aber wie kam es dazu, dass der Mensch sündigte? Was ist eigentlich Sünde? Und was sind die Konsequenzen der Sünde? Auf diese zentralen Fragen wollen wir in diesem Artikel näher eingehen.
1. Der Fall des Menschen
Nachdem Gott den Menschen schuf, stellte Er ihm eine Bedingung. Gott gab dem Menschen ein Gebot, nämlich, dass er von dem Baum der Erkenntnis in der Mitte des Gartens nicht essen sollte. Die Konsequenz – wenn der Mensch von diesem Baum essen würde – war der Tod, sowohl der physische als auch der geistliche Tod – die ewige Trennung von seinem Schöpfer (1.Mose 2,17). Nun, obwohl der Mensch aufrichtig geschaffen wurde, war der Mensch fähig die Gebote Gottes zu übertreten. Und so kam es auch, als der Satan Eva durch die Schlange dazu verführte, von dem Baum zu essen, von dem Gott gesagt hatte, sie sollten nicht von ihm essen. Die Frau ließ sich verführen und aß von dem Baum; sie gab ihrem Mann von der Frucht, und auch er aß von dem Baum. In diesem Augenblick drang die Sünde in den Menschen. Der Fluch der Sünde kam über die gesamte Schöpfung. Der Mensch stürzte sich, seine Nachkommen und die gesamte Schöpfung in den ewigen Ruin.
Dass der Mensch von dem Satan zur Sünde verführt wurde, zeigt uns zum einen, dass die Sünde bereits vor dem Fall des Menschen in dem Satan und seinen gefallenen Engeln war, und zum anderen sehen wir hier, dass der Satan mit seinen Dämonen aktiv daran arbeitet, die Geschöpfe Gottes zu Fall zu bringen und sie in ihr ewiges Verderben zu stürzen. Thomas Brooks drückt es so aus: „Satan, der vom Licht in die Dunkelheit, von der Glückseligkeit in die Misere und vom Himmel in die Hölle fiel, der von einem Engel zu einem Teufel wurde, ist so voller Böswilligkeit und Neid, dass er keine Mittel unversucht lassen wird, wodurch er alle anderen wie sich selbst ewiglich unglücklich machen kann; er wendet seine ganze Kraft und Fähigkeit auf, um alle Söhne der Menschen in denselben Zustand und in die gleiche Verdammnis wie sich selbst zu bringen.“1
Der Fall des Menschen hatte zur Folge, dass diese uneingeschränkte Gemeinschaft und persönliche Beziehung, die Gott zu den Menschen hatte, auf einmal zerstört war. Nachdem Adam und Eva von der verbotenen Frucht gegessen hatten, heißt es: „Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages. Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN mitten unter die Bäume des Gartens.“ (1. Mose 3,8) Der Mensch freute sich nicht wie sonst, dass Gott im Garten wandelte. Nein, er versteckte sich vor Ihm, weil er auf einmal Schuldgefühle hatte. Er konnte seinem Schöpfer nicht mehr in die Augen schauen. Er schämte sich, empfand auf einmal eine Abneigung gegenüber der Gegenwart Gottes. Die Sünde hatte das Herz, die Sinne, den Willen und die Empfindungen des Menschen vollständig verblendet, sodass der Mensch sich von Gott entfremdete.
2. Die Natur der Sünde
Der Mensch hat also gesündigt und ist von Gott abgefallen. Doch was ist eigentlich Sünde? Sowohl das hebräische als auch das griechische Wort für Sünde beschreiben die Verfehlung eines Ziels: „Wer mit den Füßen hastig ist, tritt fehl.“ (Spr.19,2) „Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.“(Röm.3,23) Zu sündigen bedeutet also: „Das Ziel verfehlen“, „sich irren“ oder auch „fehlgehen“. Welches Ziel verfehlt der Mensch denn? Der Mensch wurde geschaffen, um für Gott und nach Seinen Geboten zu leben und Sein Repräsentant auf der Erde zu sein. Dieses Ziel verfehlt der Mensch. Er lebt nicht mehr für Gott und Seinen Willen, sondern für sich; und er tut den Willen der Sünde und des Satans. Er repräsentiert nicht mehr Gott, sondern den Widersacher. Somit verfehlt der Mensch das Ziel, zu dem Gott ihn geschaffen hat.
R.C. Sproul definiert Sünde folgendermaßen: „Jede Sünde ist ein Akt kosmischen Verrats, ein unnützer Versuch, Gott in seiner souveränen Autorität zu entthronisieren.“2 John MacArthur und Richard Mayhue formulieren es ähnlich: „Sünde ist jeder Mangel an Übereinstimmung mit Gottes Willen in Haltung, Denken oder Handeln, aktiv oder passiv. Das Herz aller Sünde ist Autonomie, das Ersetzen Gottes durch das eigene Ich.“3 Angesichts dieser Definitionen wollen wir nun auf einige zentrale Aspekte der Sünde eingehen.
1. Sünde ist universal. Das heißt, die Sünde hat die gesamte Welt und jeden einzelnen Menschen durchdrungen. Paulus erklärt: „Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes.“ (Röm. 3,23) Als Adam gefallen ist, ist mit ihm die gesamte Menschheit gefallen: „Darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben…“ (Römer 5,12) Der Fluch der Sünde lastet auch schwer auf dieser Schöpfung, „denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden (nicht freiwillig, sondern dessentwegen, der sie unterworfen hat), auf Hoffnung, dass auch die Schöpfung selbst frei gemacht werden wird von der Knechtschaft des Verderbens zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.“ (Röm. 8,21) Wir sehen hier also die universale Auswirkung der Übertretung Adams.
2. Sünde ist Rebellion gegen Gott. Der gefallene Mensch steht Gott nicht neutral gegenüber. Jeder Mensch lebt in einer feindlichen und rebellischen Haltung gegenüber Gott. Paulus sagt: „Weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft ist gegen Gott, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie vermag es auch nicht.“ (Röm. 8,7) Der Mensch hasst Gott, und er hasst Seine Gebote. In ihm sträubt sich alles gegen Gott; er ist auf Kriegsfuß mit Gott. Er rebelliert gegen seinen Schöpfer und tut alles, was in seiner Macht steht, um Gott zu reizen.
3. Sünde entspringt aus dem Inneren des Menschen. Gott selbst spricht dieses Urteil aus: „Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen groß war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.“ (1.Mose 6,5) Auch Jesus bezeugt diese Wahrheit: „Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lästerungen.“ (Matth. 15,19) Sünde ist also nichts, was von außen in den Menschen eindringt, sondern etwas, was im Menschen ist. Jede sündige Handlung entspringt also aus dem bösen, verfinsterten und verhärteten Herzen des Menschen. Die Sünde hat das Herz infiziert, weshalb alle Gedanken und Handlungen des Menschen sündig sind.
4. Sünde richtet sich immer gegen Gott. Dies erkannte David, woraufhin er in Psalm 51,6 seinen Ehebruch und Mord bekennt: „Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt, und ich habe getan, was böse ist in deinen Augen.“ Jede Sünde beschmutzt den Namen Gottes; jede Sünde entehrt den heiligen Gott; jede Sünde ist Hochverrat gegen den Schöpfer. Die kleinste Sünde gegen Gott wiegt mehr als alle guten Taten aller Menschen zusammen. Wenn wir nur eine Übertretung eines Gebotes Gottes auf die eine Seite einer Waagschale legen und alle guten Taten der Menschen auf die andere, wird die Seite mit der Sünde überwiegen.
5. Sünde ist Übertretung der Gebote Gottes. Gottes Gesetz ist Sein heiliger und vollkommener Maßstab. Diesen Maßstab zu übertreten, bedeutet, sich schuldig zu machen. Weil jeder Mensch ein Gesetzesübertreter ist, machen sich alle Menschen schuldig an Gott, wie Jesaja sagt: „Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern; denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzung überschritten, gebrochen den ewigen Bund.“ (Jes. 24,5) Nicht nur Israel, sondern alle Bewohner der Erde sind verpflichtet, sich an Gottes Maßstab und an Sein Gesetz zu halten. Doch alle Bewohner der Erde haben das Gesetz Gottes gebrochen.
6. Sünde ist Herr über den Menschen. Das Gravierende an der Sünde ist, dass sie Herr und Meister über den Menschen geworden ist. Jesus sagt in Johannes 8,34: „Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht.“ Das heißt, der natürliche Mensch ist ein Gefangener der Sünde. Er tut, was ihm die Sünde sagt. Die Sünde herrscht über den Menschen, genauso, wie ein Meister über seinen Sklaven herrscht. Der Sklave muss tun, was sein Herr ihm sagt. Der Mensch kann also nicht anders, als zu sündigen. „Seine eigenen Ungerechtigkeiten werden ihn, den Gottlosen fangen, und in den Fesseln der Sünde wird er festgehalten werden.“ (Sprüche 5,22)
Das ist also die Sünde; und das ist der Zustand, in dem sich jeder Mensch befindet, der geboren wird: Versklavt unter die Sünde und feindlich gesinnt gegen Gott. Dies ist ein äußerst katastrophaler und erschreckender Zustand des Menschen. Tatsächlich ist „Sünde schlimmer als die Hölle … in ihr steckt mehr Bosheit als Gutes in der gesamten Schöpfung.“4 Dieser Wahrheit müssen wir uns stellen.
Nachdem wir sehen konnten, was Sünde ist, können wir besser verstehen, dass der Mensch unfähig ist, sich selbst aus diesem Zustand der Sünde zu befreien. Sein ganzes Wesen ist von der Sünde durchdrungen; er ist ein Sklave der Sünde und somit unfähig, sich von der Sünde zu befreien. Diesen Punkt nennt man auch „die völlige Verdorbenheit des Menschen“, auf die wir nun näher eingehen wollen.
3. Die Verdorbenheit des Menschen
In unseren Tagen behandeln die Menschen – selbst viele evangelikale Christen – die Sünde sehr zimperlich. Sie bezeichnen den Begriff „Sünde“ als altmodisch und nicht mehr zeitgemäß. Dadurch entsteht ein unbiblisches und falsches Bild über die Sünde. Sünde wird nicht mehr als schlimm angesehen. Deshalb versteht der Mensch auch nicht mehr, weshalb er und wovon er errettet werden muss. Der Humanismus hat daher nicht nur die säkulare Gesellschaft durchdrungen, sondern auch die evangelikalen Kreise. Wir müssen zurückkehren zu dem biblischen Bild der Sünde und verstehen: Sünde ist wirklich ein schreckliches Übel. Die Puritaner beschrieben die unergründlichen Tiefen der Sünde, indem sie von „der Sündhaftigkeit der Sünde“ sprachen. Dabei bezogen sie sich auf Römer 7,13, wo Paulus davon spricht, wie er durch das Gesetz erkannte, wie sündhaft er eigentlich ist: „Gereichte nun das Gute mir zum Tod? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde erschiene, indem sie mir durch das Gute den Tod bewirkte, damit die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.“
Das gesamte Wesen des Menschen ist von der Sünde durchdrungen, weshalb der Mensch „tot in seinen Vergehungen und Sünden ist“ (Eph. 2,1). Weil der Mensch also tot ist, kann er von sich aus nicht zu Gott kommen. Doch die Menschen sind nicht nur geistlich tot, sondern auch „verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens“ (Eph. 4,18). Weil der Verstand des Menschen verfinstert ist, da er Gott nicht mehr kennt, und weil sein Herz verhärtet ist, kann und will er nichts mit seinem Schöpfer zu tun haben. Tatsächlich „ist da keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht“ und „da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer“ (Röm. 3,11+12). Diese Verse machen sehr deutlich, welche Ausmaße die Sünde im Leben des Menschen angenommen hat. Aus sich heraus wird der Mensch niemals auf die Idee kommen, Gott zu suchen oder zu Ihm umzukehren, weil es entgegen seiner sündigen Natur ist. Es muss ein übernatürliches, göttliches Eingreifen von außen stattfinden, damit der Mensch überhaupt gerettet werden kann.
4. Die Konsequenzen der Sünde
Und eben weil die Sünde so schrecklich ist, sind die Folgen der Sünde auch dementsprechend: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod.“ (Römer 6,23) Der Mensch starb geistlich, das heißt, seine Verbindung zu Gott wurde aufgelöst. Der Zorn Gottes kam über ihn. Dies zeigte sich auch darin, dass der Mensch den Garten Eden verlassen musste. Louis Berkhof bemerkt:
Diese Veränderung machte auch einen Wohnortwechsel notwendig: Der Mensch wurde aus dem Paradies vertrieben – jenem Ort der Gemeinschaft mit Gott, der zugleich ein Symbol für das vollkommene Leben und die größere Glückseligkeit war, die ihm verheißen wurden, wenn er im Gehorsam verbliebe. Auch vom Baum des Lebens wurde er ausgeschlossen, da dieser als Sinnbild für das Leben stand, das im Rahmen des Bundes der Werke versprochen worden war.5
Gleichzeitig kam der physische Tod zu dem Menschen, sodass jeder Mensch physisch sterben muss. Dass der Tod in die Welt kam, bedeutet auch, dass Krankheit, Leid, Elend und Chaos zu den Menschen kam. Tiere, Pflanzen und Bäume sterben. Seuchen, Hungersnöte und Katastrophen verwüsten seither die Erde. Somit stürzte der Mensch mit der einen Sünde das ganze Universum, das sehr gut geschaffen war, in einen katastrophalen Zustand. Seither ist die Schöpfung dem Untergang geweiht. Zudem verfluchte Gott den Erdboden, sodass der Mensch im Schweiße seines Angesichts arbeiten muss. (1.Mose 3,17-19) Die Frau hingegen sollte seitdem Mühsal in ihrer Schwangerschaft haben und unter Schmerzen Kinder gebären. (1. Mose 3,16)
Bemerkenswert ist, dass der Mensch unmittelbar nach dem Fall seine Sündhaftigkeit erkannte. Er „heftete Feigenblätter zusammen und machte sich Schurze.“ (1.Mose 3,7) Der Mensch versuchte seine Scham – also seine Schuld – vor Gott zu verstecken. Der Mensch versucht seither, vor Gott zu fliehen oder sich selbst zu retten und seine Schuld in irgendeiner Weise selber zu bedecken. Doch der Mensch kann sich und seine Schuld nicht vor Gott verstecken. Und der Mensch kann seine Schuld auch nicht durch gute Werke bedecken.
Aber wie reagiert Gott auf den Fall des Menschen? Zum einen verspricht Gott dem Menschen, dass Er einen Retter senden wird. Dieser Retter wird der Same der Frau sein, und Er wird der Schlange, dem Satan, den Kopf zertreten. (1. Mose 3,15) Zum anderen zeigt Gott, wie Er den Menschen retten wird: Er opferte ein Tier und „machte den Menschen Kleider aus Fell und bedeckte sie“ (1. Mose 3,21).
Dadurch zeigte Gott zum einen, dass Blut fließen muss, wozu ein Lamm geopfert werden sollte; das Fell dieses Lammes sollte dann die Scham und die Schuld des Menschen zudecken. Zum anderen zeigte Gott dadurch, dass Er es ist, der die Schuld des Menschen bedecken wird. Und all dies sollte in dem makellosen Lamm, Jesus Christus, in Erfüllung gehen. Er sollte als Lamm für die Sünde der Welt geschlachtet werden, damit Seine Gerechtigkeit die Schuld des Menschen zudecken kann. Und wie diese Errettung vollzogen wurde und angerechnet wird, betrachten wir in der nächsten Ausgabe.
Ein Artikel von Richard Friesen
Pastor der EBC Waiblingen