Magazin & Podcast mit Bibeltreue

„Allein das Wort“ ist ein christlicher, bibeltreuer Podcast und ein Magazin der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde Waiblingen. Hier behandeln wir zentrale Glaubensfragen, biblische Lehre und gesellschaftliche Themen aus bibeltreuer Perspektive. Entdecke fundierte Lehre, aktuelle Episoden und das kostenlose Magazin.

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Wie wird Gottes Erlösungswerk in Christus zu deiner persönlichen Rettung? Dieser Artikel von Richard Friesen erklärt die biblische Wahrheit, dass Buße und Glaube zugleich göttliche Gebote und vom Heiligen Geist gewirkte Gnadengaben sind. Du erfährst, wie der Geist Gottes im Herzen wirkt, um tiefe Überzeugung von Sünde zu schenken – und gleichzeitig die Augen für Christus als Prophet, Priester und König zu öffnen. Die „Reihenfolge der Errettung" wird verständlich entfaltet: von der wirksamen Berufung über die Wiedergeburt bis zur Rechtfertigung. Eine fundierte, schriftgemäße Darstellung, die zeigt, wie gottgewirkte Buße und rettender Glaube aussehen – und wie sie dein Leben für immer verändern.
Wer waren diese Männer, deren Schriften seit über 400 Jahren Christen tief bewegen? Die Puritaner – oft missverstanden, doch von außergewöhnlicher geistlicher Kraft – strebten danach, jeden Lebensbereich zur Ehre Gottes nach seinem Wort zu gestalten. Als „Seelenärzte" verfassten sie Werke von zeitloser Weisheit: pastoral, schriftdurchdrungen, christuszentriert. Georg Whitefield bezeugte, dass „eine besondere Salbung sie noch immer zu begleiten" scheint. Ihre Bücher über Heiligung, Christus' Herrlichkeit und den Kampf gegen Sünde prägen bis heute unzählige Gläubige. Entdecke in dem ersten Artikel dieser Artikelreihe, warum ihre Schriften auch in unserer Zeit unverzichtbar sind – und wie sie dein Leben verändern können.
Gott hat sein Volk durch Jesus Christus gerettet – aus reiner Gnade, ohne eigenes Zutun. Wie Israel sich nicht selbst befreien konnte, so sind auch wir machtlos gegen Sünde, Satan und Tod. Doch am Kreuz besiegte Jesus alle Feinde: Er zertrat den Kopf des Satans, überwand den Tod durch seine Auferstehung und trug unsere Sünde in den Tod. Als guter Hirte führt er seine Herde zu grünen Auen und schützt sie selbst im Tal des Todesschattens. Mehr noch: Die Erlösten sind wie kostbare Edelsteine in Jesu Krone – gereinigt, geheiligt und wiederhergestellt, um seine Herrlichkeit widerzuspiegeln.
Dieser Artikel untersucht, ob ein verstorbener Christ nach biblischer Lehre verbrannt werden darf. Er beginnt mit der historischen Ablehnung der Feuerbestattung im Alten Testament und schildert, wie das Bild des Leichnams als von Gott geschaffenes Ebenbild die frühchristliche Praxis prägte. Anschließend wird die Entwicklung seit dem 20. Jahrhundert beleuchtet: hygienische, ökonomische und pastorale Gründe für die zunehmende Akzeptanz von Kremation, die offizielle Haltung des Vatikans (Instruktion „Ad resurgendum cum Christo“) sowie die unterschiedlichen Positionen innerhalb evangelischer und katholischer Gemeinden. Der Artikel stellt zentrale biblische Argumente und kirchenrechtliche Vorgaben gegenüber, um die Frage nach einer christlich zulässigen Feuerbestattung zu umreißen.
Was bedeutet es, „im Christus zu leben“? Der Beitrag skizziert den biblischen Heilsweg – von der Berufung über die Rechtfertigung bis zur Heiligung – und zeigt, wie jeder Schritt unmittelbar in Christus verwurzelt ist. Anhand zentraler Texte aus Römer 3, 22‑24, Galater 2, 20 und Kolosser 2, 6‑7 wird deutlich, dass Gnade, Glaube und Nachfolge kein abstraktes Konzept, sondern ein lebensnaher Pfad sind, der den Gläubigen von Schuld zur neuen Identität führt. Entdecken Sie, wie die Schrift den Weg zu Gottes Gegenwart beschreibt und welche praktischen Etappen das neue Leben in Christus prägen. Der Artikel beleuchtet den Sündenfall, die Natur der Sünde und die vollständige Verdorbenheit des Menschen aus biblischer Perspektive. Friesen zeigt, wie durch Adams Ungehorsam die Sünde in die Welt kam und wie seither jeder Mensch als Sklave der Sünde geboren wird - unfähig, sich selbst zu retten. Trotz dieser ernüchternden Diagnose endet der Beitrag hoffnungsvoll: Gott selbst hat einen Ausweg geschaffen. Durch das Opfer Jesu Christi, des makellosen Lammes, kann die Schuld des Menschen bedeckt werden - ein Thema, das in der nächsten Ausgabe vertieft wird.
Ist Adam mehr Mythos oder historische Person? Der Artikel untersucht, was die Schrift über den ersten Menschen wirklich sagt und stellt die biblischen Angaben gegen archäologische, anthropologische und wissenschaftliche Befunde. Dabei werden zentrale Texte aus 1. Mose 2‑3, Psalm 8 und Römer 5 herangezogen, um Adams Rolle als Urvater, Vertreter der Schöpfungsordnung und Träger der Schuld zu beleuchten. Gleichzeitig wirft der Beitrag einen kritischen Blick auf moderne Theorien zu Evolution und Frühgeschichte. Welche Beweise sprechen für oder wider die Existenz eines realen Adam? Lesen Sie, wie die Bibel diese Frage beantwortet und welche Implikationen das für unseren Glauben und unsere Kultur hat.

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Lieber Leser,

Das Christentum ist eine Religion der Schrift. Diese Aussage beinhaltet zwei zentrale Aspekte. Zum einen gründet sich das Christentum auf die Heilige Schrift, die Bibel, als das Wort Gottes. Zum anderen bedeutet es, dass das Christentum über die Jahrhunderte hinweg durch religiöse Schriften, Bibelkommentare, apologetische Schriften und geistliche Literatur geprägt, gefestigt und verteidigt wurde. 

Diese geistliche Literatur war vor allem im ersten Jahrhundert von großer Bedeutung. Die ersten Irrlehren traten auf und versuchten, zentrale christliche Lehren wie die Gottheit Jesu, die Lehre der Trinität und andere Lehren zu zerstören. Der Kirchenvater Athanasius z. B. verteidigte die Gottheit Jesu, Tertullian die Trinität und Irinäus kämpfte gegen den Gnostizismus. Diese apologetischen Schriften haben die Lehren der Heiligen Schrift verteidigt, und die Irrlehren widerlegt.

Auch die Reformation war im Grunde eine Reformation der Schrift. Die 95 Thesen, die Übersetzung der Bibel ins Deutsche, Kommentare zu einzelnen Bibelbüchern sowie zahlreiche Schriften zu christlichen Themen haben einen ganzen Kontinent auf den Kopf gestellt.

Diese wenigen Beispiele zeigen uns die Wichtigkeit, die Notwendigkeit und den Segen geistlicher und christlicher Literatur. Doch unsere zunehmend digitalisierte Gesellschaft, die sich immer weiter vom Lesen von Büchern entfernt und stattdessen zum Schauen und Hören von Medien hingezogen wird, verliert dabei einen großen Segen. Denn das Lesen der Bibel und geistlicher Bücher ist ein unverzichtbares Gut eines Christen.

Durch geistliche Bücher werden das Urteilsvermögen geschärft, der Glaube gefestigt, der Verstand angeregt und der Christ geheiligt. Man empfängt neue Erkenntnisse, erhält geistliche Speise und lernt von Männern und Frauen, die bereits mehr Erfahrung im Glauben haben als du. Kurz gesagt: Als Christen des 21. Jahrhunderts müssen wir zurück zu den Ursprüngen des Christentums, zurück zu den Ursprüngen der Reformation, zurück zu geistlichen Büchern.

Mit diesem Magazin möchten wir hierzu einen kleinen Beitrag leisten, und in dieser sowie in den kommenden Ausgaben auf eine Zeit des Christentums hinweisen, in der ein wahrer Schatz an geistlicher Literatur hervorgebracht wurde. Die Zeit der englischen Puritaner. Paul Washer schrieb über das Wirken der Puritaner: „Bisweilen denke ich, dass mir selbst tausend Lebensjahre nicht genügen würden, um auch nur ein Zehntel dessen zu erreichen, was der Geringste unter ihnen erreicht hat.“

Wenige Werke oder Bücher werden mehr zu deiner persönlichen Heiligung und Reife in Christus beitragen, als die Bücher der Puritaner. Aus diesem Grund wollen wir dir in dieser Ausgabe eine Einführung in die Puritaner geben, und in den kommenden Ausgaben einige dieser Puritaner vorstellen. Möge der Leser durch diese Ausgabe reichlich gesegnet und im Glauben gestärkt werden.

Podcast

Allein das Wort - Glaubensfragen bibeltreu betrachtet & erklärt

Dieser bibeltreue Podcast ist ein Dienst der Evangelisch-Baptistischen Christusgemeinde Waiblingen. Der Name dieses Podcastest, „Allein das Wort“ ist abgeleitet von dem Lateinischen: sola scriptura, was übersetzt heißt: allein durch die Schrift. Dieser Begriff wurde vor allem durch die Reformation geprägt. Die Reformatoren glaubten und lehrten nämlich, dass keine kirchliche oder staatliche Instanz nötig ist, um uns den Weg des Heils zu offenbaren, sondern allein die Schrift, also allein das Wort Gottes dazu in der Lage ist. Ja, wir können sagen, dass die Reformation ihren Ursprung in sola scriptura hat. Alles, was durch die Reformation verändert wurde, die Kirche, die Familie oder die Gesellschaft, hatte ihren Ursprung in dem Wort Gottes. Die Reformatoren gaben dem Wort Gottes wieder den höchsten Stellenwert. Das ist der Schlüssel zu einem veränderten Leben in Familie, Gemeinde und Gesellschaft: Allein das Wort. Dieser Podcast, will diesen reformatorischen Prinzipien folgen, um Gottes Wort wieder zur höchsten Instanz in allen Bereichen des Lebens werden zu lassen.

2. Timotheus 3,16-17: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt.

Weil Gott der Schöpfer und Erhalter allen Lebens ist, ist er selbst und sein göttlich inspiriertes, unfehlbares, und irrtumsloses Wort allein die Grundlage für den Glauben und das praktische Ausleben dieses Glaubens in allen Bereichen des Lebens. Weil wir in einer Zeit leben, wo Gottes Wort in dem Land der Reformation vermehrt offensiv angegriffen, geleugnet und aus allen Bereichen des Lebens verbannt wird, ist es unser großes Anliegen etwas dazu beizutragen, dieses heilige und vollkommene Wort wieder neu in das Leben der Menschen hineinzusprechen.

Wir glauben nämlich, dass Gottes Wort allein die Kraft hat, das Leben von einzelnen Menschen vollständig zu erneuern. Aber Gottes Wort hat nicht nur die Kraft, einzelne Menschen zu erneuern, sondern ganze Nationen. Ob wir an die frühen Christen in der Apostelgeschichte denken, an die Reformation im 15. Jahrhundert oder an die große Erweckung in England und Neuengland des 17. Jahrhunderts. Eine Erweckung geschah immer dann, wenn das Wort Gottes in der Gemeinde und in der Gesellschaft wieder treu und klar gepredigt wurde.

Römer 1,16: Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.

Und eben weil Gottes Wort eine rettende, und heiligende Kraft enthält, wollen wir mit diesem Podcast dem Wort Gottes Raum geben. Wir wollen auf unterschiedliche Fragen des Glaubens anhand der Bibel Antworten geben. Dies werden wir überwiegend aus gehaltenen Predigten tun. Aber wir werden auch Podcasts zu speziellen Themen aufnehmen. Wir planen Konferenzen und andere öffentliche Wege, um dieses große Ziel zu erreichen: Allein das Wort in allen Bereichen des Lebens zu integrieren, damit Gott verherrlicht wird, und Menschen verändert werden.

Wir hoffen sehr, dass dieser Podcast eine Hilfe für viele Christen sein wird, und dieser Dienst einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass der Name Gottes verherrlicht, und sein Reich dadurch gebaut wird.

Gott segne euch!

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