Eine Antwort auf den Feminismus


Und die Schlange sprach zu der Frau: Ihr werdet durchaus nicht sterben. (1. Mose 3,4)

Die sogenannte feministische Bewegung sieht sich selbst als zentrale Kraft im Einsatz für Frauenrechte und Geschlechtergleichheit. In den letzten Jahrzehnten hat sie in der westlichen, zunehmend liberalen und säkularen Gesellschaft großen Einfluss gewonnen. Doch die Wurzeln dieser Denkweise reichen, aus biblischer Perspektive, viel weiter zurück – bis in den Garten Eden. Dort lesen wir im Bericht vom Sündenfall, wie der Teufel Gottes Wort in Frage stellte, indem er sich zuerst an die Frau wandte, um die Menschen in Ungehorsam gegenüber Gott zu führen. Die Sünde kam in die Welt und brachte Unordnung in Gottes guten Plan. Wenn wir heute über Frauenrechte sprechen, sollten wir uns daher zuerst fragen: Was ist eine Frau aus Gottes Sicht? Wozu hat Gott sie berufen? Wie wurde dieses Bild durch die Sünde verzerrt? Und welche Antworten bietet die Bibel für die Gemeinde Jesu Christi in unserer Zeit?

Gottes Ordnung und Plan

Denn der Mann freilich soll nicht das Haupt bedecken, da er Gottes Bild und Herrlichkeit ist; die Frau aber ist des Mannes Herrlichkeit. Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. (1. Kor 11,7-9)

Gott schuf den Menschen vollkommen nach seinem Bild, als Mann und Frau erschuf er sie. (1. Mose 1:26-28) In 1. Korinther 11 geht der Apostel Paulus auf die Gestaltung und Ordnung dieser Schöpfung ein.

Diese Passage bezieht sich auf das, was wir in 1. Mose 2 lesen. Dort erfahren wir, dass Gott zuerst den Mann erschuf. Er gab ihm die Aufgabe, die Erde zu bearbeiten und über sie zu herrschen. Doch Gott sah, dass es nicht gut war, dass der Mann allein blieb – er brauchte Gemeinschaft und Nähe. Unter den Tieren fand sich kein passender Gefährte für ihn. Deshalb schuf Gott die Frau aus der Rippe des Mannes. Als der Mann sie sah, freute er sich. Sie wurde seine Gefährtin und Helferin – genau so wird es in den Versen 18 und 20 beschrieben. Schon vor dem Sündenfall wird deutlich: Der Mann hatte eine große Verantwortung, aber er brauchte Unterstützung, um seiner Berufung zur Leitung und Fürsorge für die Erde gerecht zu werden. Genau darauf zielte Satan in 1. Mose 3 ab – und genau das versucht er auch heute in unserer Gesellschaft zu erreichen. In einer Welt, in der Weltanschauungen oft ohne biblisches Fundament entstehen, wird Gottes Ordnung in Frage gestellt. Paulus beschreibt dieses Prinzip besonders deutlich in Römer 1: Dort sehen wir, wie Männer und Frauen das Natürliche, so wie Gott es geschaffen und bestimmt hat, gegen das Unnatürliche eintauschen.

Inmitten dieser Verzerrung und Verwirrung ist die Klarheit der Heiligen Schrift in Familie, Kirche und Gesellschaft von größter Bedeutung. Die Bibel gibt uns sehr klare Ermahnungen und konkrete Lehren, zum Beispiel das Gebot für die Frau, sich ihrem Mann zu unterordnen (Epheser 5,22–33) und ihn als das „schwächere Gefäß“ zu ehren (1. Petrus 3,7). Ebenso gibt es den ausdrücklichen Aufruf zum Schweigen der Frau in der Gemeinde (1. Korinther 14,34–35 und 1. Timotheus 2,11–15). Die Autorität und Leitung sind den Männern übertragen – genau das sehen wir bereits, als Gott in 1. Mose 2 den Mann zuerst erschuf. Das liegt nicht nur daran, dass es Gottes Ordnung in der Schöpfung ist, sondern auch daran, dass es seinem Plan für die Schöpfung entspricht. Paulus hebt dies in 1. Korinther 11,7–9 deutlich hervor. Deshalb müssen wir uns dessen bewusst sein: Diese göttliche Ordnung und Struktur gilt nicht nur für Ehe und kirchliche Leitung, sondern ist ein grundlegendes Prinzip, das auch für das gesellschaftliche Miteinander gilt. Wo dieses Prinzip verlassen wird, entsteht Verwirrung.

Die Berufung einer Frau

Die alten Frauen ebenso in ihrem Betragen, wie es dem heiligen Stand geziemt, nicht verleumderisch, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten; damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig, den eigenen Männern untergeordnet zu sein, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde. (Titus 2,3-5)

Die Lehre der Heiligen Schrift über die Ordnung, Gestaltung und Berufung der Frau gehört heute zu den am meisten abgelehnten Wahrheiten darüber, wie eine Gesellschaft funktionieren soll. Aus dieser sündigen Haltung heraus haben viele Frauen die biblischen Lehren und Vorbilder beiseitegeschoben, um stattdessen ein „schön klingendes“ Plädoyer für „Frauenrechte“ zu vertreten. Doch dieses basiert oft auf einer sündhaften Neudefinition dessen, wer eine Frau ist und was sie „leisten“ oder „sein“ kann. Eine besonders wirkungsvolle Weise, in der diese Bewegung die Schönheit biblischer Weiblichkeit angegriffen hat, war es, die Frau aus ihrem Zuhause und der Familie hinauszudrängen. Deshalb ist die Passage in Titus 2 in der heutigen Gesellschaft von so großer Bedeutung.

In diesem Abschnitt werden älteren Frauen Anweisungen gegeben, jüngere Frauen im Aufbau eines gottgefälligen Charakters zu unterweisen. Meine Frau wird gelegentlich gefragt: „Was machen Sie beruflich?“ Ihre Antwort richtet den Blick dann auf ihre Berufung innerhalb des Familienhauses – zu ihrem Mann und ihren Kindern. Darauf folgt oft die Rückfrage: „Ja, aber was arbeiten Sie?“ Dabei zeigt Gottes Wort deutlich: „Arbeit“ wird in der Bibel nicht ausschließlich als eine bezahlte Tätigkeit verstanden. Natürlich kann es bedeuten, für jemanden zu arbeiten und dafür entlohnt zu werden. Aber Arbeit wird in der Schrift viel umfassender beschrieben und findet in vielen Bereichen Anwendung. Wenn die Frau ihre Berufung im Haushalt und in der Familie lebt, bedeutet das keineswegs, dass sie nicht arbeitet. Die westliche Gesellschaft hat das Bild der „Hausfrau“ zu etwas Zweitrangigem degradiert – als jemand, der „nichts arbeitet“. Doch Gottes Wort vermittelt eine ganz andere Wahrheit: Es spricht von einer klaren Berufung.

Die Realität ist: Die Botschaft der Welt an Frauen lautet heute oft: „Diene dir selbst.“ Doch die biblische Berufung an Frauen ist eine ganz andere — sie besteht darin, „anderen zu dienen“, und das beginnt bei den Menschen, die ihnen in der Familie am nächsten stehen. Eine Frau sollte sich bewusst machen, welch großer Segen es ist, gerade denjenigen dienen zu dürfen, die ihr im Leben am nächsten und am teuersten sind. Gleichzeitig sollte sie diese Wahrheit mit dem vergleichen, was die Welt ihr nahelegt: Fremden in einem Unternehmen zu dienen — oft auf Kosten der eigenen Familie, mit der Gott sie gesegnet hat — nur um „Karriere“ zu machen und „ihre eigenen Träume zu verwirklichen“. Doch genau das ist Teil einer klaren Strategie des Bösen, ein Plan, der schon im Garten Eden seinen Anfang nahm.

Wichtig ist: Die Bibel sagt nicht, dass eine Frau nicht erwerbstätig sein darf. Wenn wir Sprüche 31 betrachten, sehen wir, wie fleißig, klug und gebildet die Frau dort beschrieben wird. Ebenso spricht die Bibel nicht dagegen, dass eine Frau Bildung erlangt. Im Gegenteil — es gibt viele Beispiele von gebildeten Frauen, die Wissen, Weisheit und Verstand einsetzen, gegründet auf ihrer Ehrfurcht vor dem lebendigen Gott.

Die entscheidende Frage ist jedoch die nach der Priorität: Welche Stellung nimmt die Familie im Leben einer Frau ein? Diese Priorität richtet sich nach Gottes Berufung für ihr Leben. Das eigentliche Problem entsteht dann, wenn das Streben nach einer Karriere auf Kosten von Zuhause und Familie geht. Diese Entwicklung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir heute in einer Zeit leben, in der Geschlechterverwirrung so offensichtlich geworden ist.

Wenn eine Frau mit einem Ehemann und dem Geschenk von Kindern gesegnet ist, dann stellt dies eine zentrale Berufung in ihrem Leben dar. Es ist das schöne Bild, das uns das Wort Gottes zeigt, wenn es darum geht, Teil einer Familie zu sein. Die Ehe ist ein Geschenk Gottes, und Kinder sind ein Erbe des Herrn, Psalm 127,3. Gott hat vorgesehen, dass seine Herrlichkeit durch uns, seine Ebenbilder, sichtbar wird. Er hat uns geboten, fruchtbar zu sein und uns zu vermehren (1. Mose 1,28). Auf diese Weise „füllen wir die Erde und unterwerfen sie“, indem Mann und Frau zusammenkommen und Kinder bekommen. Dieses Zusammenspiel zeigt die Schönheit unseres Schöpfergottes und offenbart seine Herrlichkeit.

Unsere Gesellschaft verachtet dieses göttliche Bild zunehmend und stellt Kinder immer öfter als Hindernis oder Belastung für ein „freies“, junges und gesundes Leben dar. Deshalb sind viele — leider auch innerhalb der Kirche — bereit, ihre Kinder im wahrsten Sinne des Wortes in die Hände Satans zu geben: durch eine Bildung und Weltanschauung, in der Gott keinen Platz hat und die sich sogar gegen ihn richtet. Dabei gibt es keine Neutralität — genau das ist Satans Lüge. Die Bibel hingegen zeigt uns die Wahrheit klar und deutlich. Und genau deshalb ist die Berufung einer Mutter so schön anzusehen. Ich habe es in meiner eigenen Familie erlebt, als meine Frau unser Kind unter ihrem Herzen trug. Für das Kind ist es etwas Einzigartiges und Wunderschönes, mit dieser besonderen, von Gott geschenkten Bindung zur Mutter umsorgt zu werden und heranzuwachsen. Gott hat der Mutter eine Berufung gegeben, bei der das Wohlergehen und Überleben des Kindes vollständig von ihr abhängt. Diese besondere Verbindung sollte nicht abrupt beendet werden, indem das Kind schnell entwöhnt wird, nur damit die Frau möglichst bald an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Stattdessen sollte diese Bindung gepflegt und geschmückt werden. Darum muss die Kirche alles daran setzen, diese Wahrheit zu lehren und Frauen in ihrer Berufung zu unterstützen und zu ermutigen.

Auf die Kultur reagieren und auf der Bibel aufbauen

Die unbestreitbare Realität ist: Unsere Kultur verunglimpft zunehmend die biblische Lehre über die Ordnung, das Design und die Berufung der Frau. Der Feminismus wird dabei immer mehr zur Antwort der Gesellschaft auf das vermeintliche „Problem“ dieser biblischen Wahrheit. Der moderne Komplementarismus hat versucht, mit einem Hybridmodell zu argumentieren — einem Ansatz, der diskutiert, wie Frauen Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Zwar wird die Rolle der Frau in der Unterordnung unter ihren Mann betont, doch wenn dieses Thema von der Kanzel angesprochen wird, wird oft mehr als die Hälfte der Predigt damit verbracht, zu erklären, was Unterordnung alles nicht ist. Es folgen zahlreiche Einschränkungen, Entschuldigungen und am Ende der zaghafte Satz: „Nun, das ist eben, was Gott sagt.“ Solche Predigten greifen jedoch zu kurz. Sie sprechen nicht wirklich über biblische Männlichkeit und Weiblichkeit. Der Komplementarismus in seiner modernen Form ist genau so entstanden: als Reaktion der Kirche auf den Druck der Kultur — ein Versuch, sich auf Gottes Wort zu berufen und gleichzeitig den kulturellen Erwartungen gerecht zu werden. Deshalb haben evangelikale Kirchen zwar nach außen hin noch einen Rahmen, der den Mann als Haupt seines Hauses und als berufenen Ältesten in der Gemeinde anerkennt. Doch dieses Verständnis wird nicht auf die gesamte Gesellschaft übertragen. Ein Beispiel: Christen zeigen oft große Unterstützung für Sportlerinnen, wenn es darum geht, sie vor den Auswirkungen der LGBT-Bewegung zu schützen. Wir sind uns alle einig, dass es wichtig ist zu definieren, was eine Frau ist. Aber haben wir uns auch schon gefragt, ob Frauen überhaupt Sportlerinnen sein sollten? Die körperliche Beschaffenheit der Frau und ihre göttliche Berufung stehen im Widerspruch zu extremen sportlichen Betätigungen — besonders in Bereichen wie dem Kampfsport, wo Medikamente eingesetzt werden, um den natürlichen Menstruationszyklus zu unterdrücken, und wo der Körper eingeschnürt wird, um die körperlichen Merkmale, die eine Frau ausmachen, zu verbergen.

Ist die Kirche bereit anzuerkennen, dass die Prioritäten in unserer Gesellschaft nicht dem entsprechen, was die Bibel lehrt? Dass es nicht dem entspricht, was Gott vorgesehen hat? Es ist offensichtlich: Unsere Gesellschaft akzeptiert immer mehr Frauen in hohen Machtpositionen, wo sie faktisch die Rollen übernehmen, die Männern zugedacht sind. Gleichzeitig ziehen sich Männer zurück, während die Vermännlichung der Frau und die Schwächung der Männlichkeit zur gesellschaftlichen Norm werden. Das ist eine zutiefst besorgniserregende Entwicklung. Unser Land befindet sich in einem moralischen Schlamassel, und der Trend geht immer weiter in diese Richtung. Doch Männer sind von Gott dazu berufen, Verantwortung zu übernehmen — ihre Familien zu führen, zu leiten und in der Gesellschaft eine Rolle der Führung und des Schutzes einzunehmen. Das ist unser Auftrag, unsere Bestimmung. Wenn die Kirche es ernst meint, auf der biblischen Wahrheit zu stehen und die gottgegebene Berufung der Frau zu achten, dann darf sie nicht länger das „Beschwichtigungspaket“ schnüren, das evangelikale Kirchen oft anbieten, um alle Parteien zufriedenzustellen. Es geht hier nicht nur darum, dem Feminismus entgegenzutreten. Es geht darum, die biblische Wahrheit kompromisslos hochzuhalten.

Frauen sollen nicht um die Krümel vom Tisch kämpfen, den Gott für Männer bereitet hat. Stattdessen sollen sie die Schönheit ihrer gottgegebenen Berufung zur Weiblichkeit und zur Würde als Frauen Gottes ausstrahlen. In vielen Bereichen, in denen Gott Frauen segnet — insbesondere in der Berufung, Ehefrauen und Mütter zu sein — liegt der Fokus klar auf dem Zuhause und der Familie. Die Herausforderungen für die Kirche sind dabei enorm. Ist die Kirche bereit, sich ganz auf die Bibel zu verlassen? Ist sie bereit, sich sogar von vorherrschenden kirchlichen Traditionen zu lösen, wenn sie der biblischen Wahrheit widersprechen, und diese Wahrheiten stattdessen mit klarer, unerschütterlicher Überzeugung zu lehren? Ist die Kirche bereit, Männer, Frauen und Familien dazu herauszufordern, sich an den klaren Lehren der Heiligen Schrift zu orientieren — und ihnen zu helfen, diese biblischen Prinzipien praktisch im Alltag umzusetzen? Das ist die Aufgabe der Kirche. Und genau das wird die Kultur innerhalb der Gemeinde prägen und stärken: eine Kultur, die sich immer mehr an Gottes Wort ausrichtet und der säkularen Gesellschaft entschlossen widerspricht.

Die letzte und wichtigste Ermahnung zu diesem Thema ist: Der Wunsch nach biblischer Anwendung und gelebter Wahrheit gründet sich auf unsere Erlösung in Jesus Christus und unseren Gehorsam ihm gegenüber als seine Jünger. Unser menschliches Fleisch sträubt sich von Natur aus gegen die Wahrheit von Gottes Wort. Deshalb waren der Feminismus und viele andere falsche Ideologien, Lehren und Religionen im Laufe der Geschichte immer wieder „populär“ und scheinbar „erfolgreich“. Doch das Erkennen der Wahrheit und das Streben nach einer biblisch richtigen Lebensweise sind nur möglich, weil wir das Evangelium kennen, ihm glauben und unser Leben danach ausrichten. Als Nachfolger Christi führen wir täglich den Kampf gegen unser Fleisch und bemühen uns, in Gehorsam gegenüber unserem Herrn zu leben. Wir wollen Männer und Frauen sein, so wie es die Bibel von uns fordert. Darum wird die Ehe von Christus selbst geheiligt — sie ist ein Bild der tiefen Einheit zwischen Christus und seiner Braut, der Gemeinde. Aus demselben Grund ist auch die Erziehung unserer Kinder von dem Wunsch geprägt, sie so zu lehren, zu erziehen und zu prägen, dass sie „im Herrn“ wachsen. Sie sollen die bestmögliche Grundlage erhalten, um das Evangelium zu verstehen, zu glauben und darin zu leben.

Frauen, die dem Herrn gefallen möchten, orientieren sich nicht aus Bequemlichkeit an den Werten und Praktiken dieser Welt. Denn wir sind alle dazu berufen, uns selbst zu verleugnen, unser Kreuz auf uns zu nehmen und Christus nachzufolgen (Markus 8,34). Diese Berufung ist klar, und die praktische Umsetzung wird in der gesamten Heiligen Schrift deutlich beschrieben. Für eine gottesfürchtige Frau bedeutet das oft, missverstanden, verspottet oder sogar verachtet zu werden. In den Augen des Herrn und gemäß seinem Wort ist die Schönheit der gottgegebenen Weiblichkeit, die in Familie, Kirche und Gesellschaft angenommen und gelebt wird, zu Gottes Ehre und zum Fortschritt seines Reiches. Besonders dann, wenn diese Berufung in Familie, Kirche und Gesellschaft gelebt und sichtbar wird. Es geht dabei nicht um einen Appell für „Frauenrechte“, sondern um den Aufruf, sich Gottes Ordnung und seinem Plan für Frauen zu unterstellen. In dieser Unterordnung liegt echter Segen — und darin wird Gott verherrlicht.

Ein Artikel von John-William Noble
John-William ist mit Binglin verheiratet, sie haben drei Kinder, Amos, Endian und Abigail. John-William schloss 2007 sein Studium der Theologie an der Universität von Aberdeen ab und arbeitete mehrere Jahre als Lehrer an einer Sekundarschule. Er war drei Jahre lang Pastor einer Gemeinde in Edinburgh, bevor er Gemeindegründer wurde.